Mit Roboterameise die KI-Welt entdecken

Neuer Bausatz mit patentiertem Sensorsystem

Die Ameise ist nicht nur ein faszinierendes Insekt, sondern inspiriert Forscher als Vorbild für Roboter mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Diese bewegen hohe Lasten oder klettern Wände hoch. Doch wie orientieren sich diese in ihrer Umgebung? Die neue Roboterameise variAnt läuft und verhält sich beinahe wie ihr lebendes Vorbild. Mit dem patentierten Sensorsystem erkun det sie autonom ihr Umfeld und nimmt Hindernisse, Markierun gen, Lichtquellen oder Bewegungen durch geringste Helligkeits unterschiede wahr. Der programmierbare Bausatz von VARIOBOT ist für junge und junggebliebene Forscher und Entdecker ab 14 Jahren geeignet.

Ähnlich wie die meisten Lebewesen passt sich variAnt über eine relative Helligkeitswahrnehmung an die Umgebungsbedingungen an. Möglich macht dies ein patentierter Sensorverbund. Die Lichtsensoren der autonomen Roboterameise sind am Körper, den Beinen, den Fühlern und den Kieferklauen angebracht und können den Anforderungen entsprechend ausgerichtet werden.

Damit erkennt die Roboterameise Gegenstände, Linien, Lichtquellen oder Schatten in ihrer Umgebung, verfolgt diese gezielt oder weicht diesen aus. Der von VARIOBOT entwickelte und patentierte Laufmechanismus begeistert durch seine effektive und natürlich wirkende Fortbewegung. 24 hochwertige Bauteile aus Acryl verleihen dem flinken Sechsbeiner sein graziles Aussehen.

Ein „tierischer“ Spaß ist „vorprogrammiert“

Die gut strukturierte Anleitung beschreibt den mechanischen und elektronischen Aufbau der Roboterameise Schritt für Schritt und mit zahlreichen Abbildungen. Löten ist dabei nicht erforderlich. Zudem wird erläutert, wie mithilfe von vorgefertigten Code-Modulen die ersten einfachen Arduino-Programme geschrieben und schrittweise erweitert werden. Davon motiviert, können mit zunehmendem Verständnis auch strategische und interaktive Aufgaben umgesetzt werden, bis hin zu ersten Experimenten mit künstlicher Intelligenz.

Die Hardware 

Das Gehirn des Ameisenroboters besteht aus einem Arduino-kompatiblen Nano-Board mit einem 32-MHz-Prozessor. Die kompakte Steuereinheit bietet Anschlüsse für 2 Motoren, 2 Reedschalter zur Schrittzählung, 8 analoge Sensoreingänge, 2 programmierbare Taster, 8 frei nutzbare Digital-I/Os bzw. 15 steck- und abschaltbare Status LEDs. Die LEDs können den Status der Sensoren, der Motoren und der Reedschalter anzeigen. Ein kleines Steckbrett im Ameisenkopf ermöglicht es, die Umgebungssensoren flexibel zu kombinieren und zu erweitern. Der beigefügte Lithium-Ionen-Akku lässt variAnt für etwa 3 Stunden laufen und ist via USB-Kabel aufladbar. 

Der Bausatz 

VARIOBOT bietet den neuen variAnt Roboterbausatz im Webshop auf www.variobot.com an.  
VARIOBOT variAnt: 345 Bauteile mit Lithium-Ionenen-Akku, 2 Sechskantschlüssel, Schleifpapier und Schmiermittel, Anleitung und Programmbibliothek als Download, ab 14 Jahren, UVP 199,90 € 

Über den Erfinder und VARIOBOT 

Tino Werner studierte an der Technischen Universität Graz Telematik mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz. Von 2004 bis 2012 entwickelte er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) künstliche Hände für die Prothetik und die Robotik. Seit 2013 entwickelt und vertreibt er seine innovativen fahrbaren Roboterbausätze und bietet damit Workshops an, um Kinder spielerisch für Technik und fürs Selbermachen zu begeistern. Die Idee für einen krabbelnden Sechs- bzw. Achtbeiner beschäftigte Werner bereits während seiner Schulzeit. Seitdem hat er über die Jahre verschiedene digital wie auch analog gesteuerte Modelle ausgetüftelt und aufgebaut. Erst 2022, nach 2 Jahren Entwicklungszeit, mehrfach optimierten Prototypen und der aufwendigen Gestaltung der Anleitung ist er nun stolz, sein langjähriges Herzensprojekt als marktreifen Roboterbausatz anbieten zu können.

Best4Automation: Cobots als logischer nächster Robotik-Schritt für den Automatisierungs-Marktplatz

Collaborative Robots, kurz Cobots, spielen eine immer größere Bedeutung in der Automatisierung. Aus diesem Grund hat sich der B2B-Online-Marktplatz für Automatisierungstechnik – Best4Automation.com – entschieden, Cobots und deren Zubehör von verschiedenen namhaften Marken aufzunehmen. So wurde das Angebot um dutzende Cobot-Produkte von verschiedenen Partnern erweitert. Diese werden durch das riesige Angebot an verschiedensten Automatisierungsprodukten – mehr als 1 Million – bestens ergänzt. Nun sind hier eine stetig wachsende Anzahl an Cobots und deren Zubehör für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle verfügbar. Mittels diverser Filter lassen sie die Cobots nach Traglasten oder Reichweiten selektieren. Das spart Zeit.

Die riesige Auswahl an Produkten von über 50 namhaften Marken macht Best4Automation zu einem der größten B2B-Marktplätze für Automatisierungstechnik in Deutschland. Die Plattform verkauft bereits seit 2017 erfolgreich Automatisierungsprodukte an eine Vielzahl von Kunden, die einen breiten Querschnitt der Branche darstellen. Von Anschlüssen, Kabeln und Sensoren, bis hin zu Steuerungstechnik findet sich hier alles, was für die Realisierung jedes erdenklichen Automatisierungsprojektes benötigt wird. Das macht die Entscheidung Cobot-Lösungen anzubieten zu einem logischen Schritt, denn bei Best4Automation können alle benötigten Teile für die Realisierung selbst komplexester Robotik-Projekte direkt aus einer Hand bezogen werden. So profitieren Kunden von dem Angebot und dem Know-How eines voll integrierten und erfahrenen Allround-Online-Marktplatzes.

„Mit diesem Schritt bieten wir als Automatisierungsspezialist nicht nur Erweiterungskomponenten und Ersatzteile für Roboter, sondern auch das Komplettpaket. Davon profitieren unsere Kunden.“ Sagt Janko Strauß, Geschäftsführer von Best4Automation.

Die erfolgreiche Installation und Anwendung eines Cobot-Systems erfordert, aufgrund der Komplexität, ein nicht unerhebliches Maß an technischem Know-How bei Projektierung und Handling. Diesen Aspekt hat Best4Automation bei der Etablierung dieses Produktfelds bedacht und hat mit neuen Angeboten rund um alle Systemanforderungen dieser komplexen Geräte reagiert.

Auf www.best4automation.com werden durch fortschrittliche Funktionen der Kauf von vollständigen Cobot-Systemen sowie Einzelprodukten zu einer einfachen, schnellen und erfolgreichen Erfahrung. So werden bei der Auswahl von Cobots auch passendes Zubehör vorgeschlagen. Hier helfen umfangreiches Informationsmaterial, wie beispielsweise Datenblätter, und bei Wunsch steht auch die Beratung durch fachkundige Robotik-Spezialisten bei der Projektierung zur Verfügung. Sollten technische Schwierigkeiten oder Fragen nach Installation auftreten, kann Fachpersonal für Support dazu gebucht werden. Das sorgt dafür, dass der Cobot zur vollsten Zufriedenheit funktioniert und dennoch keine unnötigen Kosten für die Kunden entstehen. Auch Schulungen können, je nach Anforderungen, angefragt werden, sodass jede Installation und Nutzung des Geräts einfach und schnell zu gewünschten Resultaten führt. Beste Beratung und absolute Kundenzufriedenheit stehen zu jeder Zeit im Vordergrund.

WRO International Final 2022 Dortmund

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RBTX Online-Marktplatz 2.0: Jetzt noch einfacher zur individuellen Low Cost Automation

Durch intuitives Design die richtigen Komponenten und über 100 kostengünstige Automatisierungs-Lösungen sofort im Blick

Köln/Nürnberg, 9. November 2022 – Wer auf der Suche nach einer individuellen und kostengünstigen Automatisierungslösung ist, braucht dank des RBTX Online-Marktplatzes von igus nicht lange suchen. Anstatt aus vielen verschiedenen Quellen finden Interessierte hier Low Cost Robotik-Komponenten unterschiedlicher Hersteller – immer mit Preis- und Kompatibilitätsgarantie. Damit die Auswahl der passenden Einzelteile oder des fertigen Systems noch einfacher gelingt, präsentiert igus den Robotik-Marktplatz 2.0 jetzt in neuem Design und mit neuen Funktionen.

Alle Möglichkeiten der Low Cost Robotik auf einer Plattform bündeln und Automation so leicht zugänglich wie möglich machen: Dieses Ziel verfolgt der motion plastics Spezialist igus mit seinem Robotik-Marktplatz RBTX.com, der 2019 an den Start ging. Die Online-Plattform bringt Anwender und Anbieter von Low Cost Robotik einfach und schnell zusammen, damit Interessierte für ihre Automationskonzepte genau die Einzelkomponenten oder fertigen Komplettlösungen finden, die ihren Anforderungen und ihrem Budget entsprechen. „Inzwischen kommen auf unserem RBTX-Marktplatz bereits 76 Partner zusammen. RBTX ist in 9 Ländern verfügbar und Interessierten stehen aktuell 259 verschiedene Produkte zur Auswahl – von Robotern über Software, Steuerungen und Leistungselektronik bis hin zu Kameras, Greifern, Sensoren oder Motoren“, erklärt Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Automatisierungstechnik und Robotik bei igus. Dabei werden alle Komponenten vorab miteinander kombiniert und getestet, sodass sie zu 100 Prozent zusammen funktionieren. „Wir möchten unseren Online-Marktplatz fortlaufend um weitere Partner und Produkte erweitern, damit Anwender stets Zugang zu einem aktuellen und vielfältigen Angebot in diesem schnell wachsenden Marktsegment haben“, so Mühlens.

Schneller ans Ziel dank verbesserter User Experience

Eines der Unternehmensziele von igus: “become the easiest company to deal with“. Das gilt auch für die Benutzerfreundlichkeit der Online-Tools und Plattformen wie RBTX. „Wir haben unsere Webseite analysiert und Feedback von unseren Kunden eingeholt, um herauszufinden, wie wir den Online-Marktplatz und die User Experience weiter optimieren können. Mit dem neuen Design wollen wir noch mehr Marktplatz-Charakter und Übersichtlichkeit schaffen und eine noch intuitivere Nutzung ermöglichen. Damit jeder Interessierte so schnell und einfach wie möglich eine passende Robotik-Lösung findet“, sagt Mühlens. Darüber hinaus finden Kunden auf der Plattform über 100 fertige Low Cost Komplettlösungen und Applikationsbeispiele mit Kompatibilitätsgarantie und Stückliste. So gibt es beispielsweise mehrere Klebeanwendungen bereits ab 6.010 Euro. Dank neuem Design inklusive Filterfunktion nach Anwendungsfall oder Branche geht das nun noch einfacher. Zudem gibt es jetzt weitere Produktkategorien wie Software. So lassen sich auch GCODE- oder CSV-Dateikonverter sowie komplette LabVIEW-, MATLAB- und ROS Node-Schnittstellen schnell finden.

Mit dem RBTXpert bei jedem Schritt bestens beraten

Wer nicht genau weiß, welche Automatisierungslösung die richtige ist oder welche Komponenten für das eigene Automatisierungskonzept benötigt werden, kann sich den RBTXpert zur Hilfe holen. Dieser steht Nutzern nun bei jedem Schritt auf der Webseite zur Verfügung und lässt sich direkt für einen Beratungstermin buchen. Dahinter stecken erfahrene Automatisierungsexperten von igus, die Interessierten mit Rat und Tat zur Seite stehen, um für jeden Anwendungsfall die passende Lösung zu finden. Dieser Service ist eine kostenlose Videoberatung, in der Interessierte am Ende ein individuelles Festpreisangebot erhalten. Auf einer 400 Quadratmeter großen Customer Testing Area führen die Experten täglich Live-Videoberatungen durch und testen gemeinsam mit dem Kunden die Machbarkeit der geplanten Automatisierung. Mit “Test before Invest” können Kunden ganz bequem Ihre Automatisierungsaufgaben einsenden. Die Robotik-Spezialisten testen dann die Roboterinstallation innerhalb einer Stunde kostenlos mit dem Kundenwerkstück. „Dieser Service wird immer mehr genutzt. In Deutschland haben wir aktuell rund 10 Tests pro Woche. Kunden erhalten danach ein Video zum Handlings-Test mit Festpreisangebot zu den benötigten Komponenten, wenn Sie die Anwendung umsetzen wollen”, stellt Alexander Mühlens heraus und fasst zusammen: „Seit Beginn haben wir bereits über 1.200 Projekte betreut und wir beraten im Schnitt allein in Deutschland 25 Kunden pro Woche. Wir stehen dabei Interessierten mit Ideen und unserem ganzen Know-how intensiv zur Seite, damit wirklich jeder ganz einfach eine für sich passende Robotik-Lösung findet, ohne dabei von den Kosten ausgebremst zu werden.“

modl.ai closes €8.5m Funding for AI Engine to Unleash Bots and Transform Game Development

COPENHAGEN, Denmark—November 2022—modl.ai, which seeks to remove the shackles of game development with a transformative AI engine, announced today it has closed Series A funding of €8.5m with lead investor Griffin Gaming Partners and M12 – Microsoft’s Venture Fund. The company received additional participation from Rendered.vc, PreSeed Ventures, and Transistormedia.

The modl.ai AI engine is redefining game development by equipping developers with an essentially unlimited army of bots that can adapt to various playing styles, employ dynamic moves and tactics. This gives developers power to enhance automation and remove the redundancies and manual efforts that often stymie and delay the release of new games and updates by months or even years.

Pierre-Edouard Planche, Partner at Griffin Gaming Partners, said: „Gaming is one of the trickiest user experiences for which to automate testing, and it therefore requires an utmost degree of technical talent and research combined with direct experience working in games. This is why we are very excited to be backing Christoffer, Lars, Benedikte, and the modl.ai team to help streamline a growing pain and multi-billion-dollar industry expense that is top of mind for many game developers.“

Carli Stein of M12 added: “At M12, we’re excited about the impact modl.ai will have on the gaming industry, allowing game developers to focus on the parts of development they love, while automating the costly, time-consuming, and manual processes they don’t,” said Carli Stein, an investor at M12. “When we met Christoffer and the modl.ai team, we knew they had the right combination of highly technical domain expertise, coupled with a product suite that has the potential to revolutionize game development as we know it.”

modl.ai was founded by a talented team of game developers, engineers and AI experts led by CEO Christoffer Holmgård, who saw the opportunity to use AI to automate and improve multiple aspects of the game development process. Between them, the company founders have developed and launched more than 30 games for PC, Mac, Playstation, Xbox, Switch, Apple Arcade and further platforms.

“We started modl.ai to build the tools and technology we always wished we had as game developers,” said Christoffer Holmgård, CEO and Co-Founder. “In 2018, we decided that the timing was right, both for technology and the market. The founders had worked together in games and AI for more than a decade, always discussing how we could bring advanced AI to game developers broadly, offering something completely new to the industry that we love. All games are unique, creative works, but they share production needs and technological characteristics. That’s why the games industry is becoming increasingly modular and standardized. This is a good thing, and we want to be the de facto AI Engine for as many games as possible.”

With the new funding, the company will expand its reach to make the AI Engine available to developers worldwide. With simple setup, developers will get access to AI players – to not just test and balance their games but also have access to customizable bots who will play their game with or against their player base. modl.ai’s AI Engine works with the major publicly available game engines such as Unity and Unreal Engine and can be extended to support any modern game engine.

modl.ai’s AI Engine drives bots for games, enabling AI players that test, evaluate, and even play games in the place of human players. The market for testing and quality assurance in games alone is several billion dollars, and the need for bot players has become crucial in a multiplayer focused $200Bn+ industry.

The games industry is on the cutting edge of technology and innovation; however much of the game development process is highly manual. This means significant creative potential with highly skilled developers, as well as precious speed to market, is lost to rote work and monotonous daily routine. modl.ai is on a mission to change this, building an AI Engine that frees developers to focus on creating, by automating the parts of the game development process that are repetitive and time consuming through AI players.

„Game testing is an endemic, universal, yet overlooked pain point in the industry that has material impact on studio operations, profitability, and title performance. Automation solutions have not emerged due to the complex nature of games and unique design. We strongly believe that modl.ai is the breakthrough team to tackle this moonshot opportunity and, in doing so, is positioned to build a powerful AI platform developed for 3D environments that can grow beyond games,“ stated Jiten Dajee, Rendered VC.

“At PreSeed Ventures, we know it’s all about a few individuals with a rare set of traits and the right mentality to move the needle and modl.ai’s CEO, Christoffer Holmgård is one of those people,” said Mads Klarskov Petersen, COO of PreSeed Ventures. “modl.ai has not only attracted top talent within the space, 12 PhDs from applied AI in games, but has proven the growing importance that AI plays across different aspects of modern game development. Moreover, Christoffer is one of our favorite examples of how a Danish startup can attract international talent and investors, by building a unique technology and sticking to its purpose: helping developers to enhance and increase player engagement no matter the market direction.”

ABOUT modl.ai

Headquartered in Denmark, modl.ai is a four-year-old company that is transforming the game development market with its state-of-the-art AI Engine and machine learning models. Staffed by many of the industry’s best and brightest, modl.ai currently ranks second in the world among private companies for the number of technical game publications its team has collectively authored. With modl.ai’s engine and game-playing bots, testing, evaluation, overall game development and speed to market will never be the same. „If anyone can bring games AI research to the industry and succeed, this is the team“ – Ken Stanley, OpenAI alum.“ For more please visit modl.ai.

»Roberta – Lernen mit Robotern« feiert 20. Geburtstag

Die Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern« des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin feiert in diesen Tagen ihren 20. Geburtstag. Sie unterstützt seit 2002 MINT-Bildung bei Schüler*innen von der Grundschule bis in die Sek II sowie im Aus- und Fortbildungsbereich. Unter anderem bilden Roberta Coaches von Fraunhofer IAIS Lehrkräfte aus, die im Anschluss an Schulen deutschlandweit und international Robotik- und Programmierkurse anbieten – bisher wurden mehr als 3500 Lehrer*innen geschult und so über 650 000 Schüler*innen erreicht. Ergänzt wird das Angebot um die Programmierplattform »Open Roberta«, die aktuell mehr als 10 Millionen Nutzer*innen weltweit zählt. Die Bildungsinitiative begeistert so Kinder und Jugendliche frühzeitig für einen Einstieg in die Technik und Naturwissenschaft. Ein wichtiger Schwerpunkt bildet neuerdings auch die Wissensvermittlung zum Thema Künstliche Intelligenz. Dieser Bereich soll künftig noch weiter ausgebaut werden.

»Wie notwendig eine frühe Förderung im Bereich MINT ist, sehen wir an den Ergebnissen der jüngsten IBQ-Studie«, sagt Thorsten Leimbach, Geschäftsfeldleiter »Smart Coding and Learning« am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IBQ) hatte im vergangenen Jahr die Bildungskompetenzen von Viertklässler*innen in Deutsch und Mathe untersucht. Das Ergebnis: In beiden Fächern sank die Zahl der Schüler*innen, die den Mindeststandard erreichen. »Wir setzen mit unserer Arbeit bereits in der Grundschule an und fördern frühzeitig das Interesse und den Spaß am Lernen«, so Leimbach weiter. Gestartet ist Roberta als Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat sich bis heute zu einer der größten MINT-Bildungsinitiativen in Deutschland entwickelt: Mehr als 3500 Lehrkräfte hat das Fraunhofer IAIS in den 20 Jahren zu Roberta Teachers geschult und über diese mehr als 650 000 Schüler*innen erreicht.

»Roboter bieten für Kinder und Jugendliche einen attraktiven Zugang zur Informatik«, sagt Beate Jost, technische Leiterin der Roberta-Initiative und Projektleiterin am Fraunhofer IAIS. Um Roboter zum Leben zu erwecken, entwickelte das Fraunhofer IAIS mit Unterstützung von Google.org die offene grafische Programmierplattform »Open Roberta«. Spielerisch können hier per »drag and drop« Programme für unterschiedliche Mikrocontroller und Roboter erstellt werden. Seit 2014 gibt es das kostenlose Angebot, das bisher Kinder und Jugendliche aus mehr als 120 Ländern erreichen konnte. »Pünktlich zum 20. Geburtstag von Roberta haben wir den Meilenstein von 10 Millionen Nutzer*innen erreicht«, freut sich Thorsten Leimbach.

Mit Blick auf die Zukunft setzt die Bildungsinitiative verstärkt auf den Bereich Künstliche Intelligenz und profitiert hier von der engen Anbindung an das im September 2022 eröffnete Lamarr-Institut, das unter anderem vom Fraunhofer IAIS getragen wird. Das neue Spitzenforschungsinstitut ist eines von fünf universitären KI-Kompetenzzentren bundesweit und Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. »Künstliche Intelligenz ist eines der bedeutendsten Zukunftsthemen. Kinder kommen so bereits frühzeitig mit dieser wegweisenden Technologie in Berührung«, so Prof. Dr. Stefan Wrobel, Leiter des Fraunhofer IAIS und Professor für Informatik an der Universität Bonn. »Wir vermitteln nicht nur Grundlagen, sondern schaffen auch den dazugehörigen Kontext. Wir holen Kinder da ab, wo sie stehen, und zeigen ihnen, welchen Nutzen Technologien ganz praktisch haben.« Seit Sommer sind auch erstmals Künstliche Neuronale Netze auf der Programmierplattform Open Roberta integriert. KI-Algorithmen sollen durch die grafische Programmierung intuitiv erleb- und verstehbar sein.

Der Praxisbezug ist ein Markenzeichen der Fraunhofer-Initiative. Nur so lässt sich das Interesse von Schüler*innen nachhaltig fördern, weiß Prof. Dr. Stefan Wrobel: »Der Fachkräftemangel in der Wirtschaft ist gerade in den technischen Berufen nach wie vor groß und wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Mit Roberta schaffen wir so frühzeitig einen Bezugspunkt zu Technik und Informatik.« Dass Begeisterung für MINT-Fächer gerade für Mädchen von hoher Bedeutung ist, zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Im Schulfach Mathematik schreiben sich Mädchen geringere Fähigkeiten zu als Jungen – und das bereits ab der fünften Klasse. Die Folge zeigt sich dann im Übergang zum Beruf oder der Universität: Frauen beginnen seltener als Männer ein Studium im MINT-Bereich und sind auch in Ausbildungsberufen in diesem Bereich nach wie vor unterrepräsentiert.

2002 startete die Initiative, um genau dem entgegenzuwirken. Leimbach weiß, wie wichtig es ist, Mädchen und Jungen gleichermaßen zu sensibilisieren: »Wir schulen die Lehrkräfte so, dass sie Ansprache und die Experimente so wählen, dass beide Geschlechter erreicht werden.« Ebenfalls wichtig: Erfolgserlebnisse für die Schüler*innen. »Das stärkt das Selbstvertrauen und steigert die Lernerfolge. Die Kinder merken, dass Programmieren nicht nur etwas für Experten ist und sie selbst etwas gestalten können. Motivation und Spaß sind die ersten wichtigsten Schritte«, sagt Leimbach.

Zum runden Geburtstag der Roberta-Initiative hat das Fraunhofer IAIS ein programmierbares Microboard herausgebracht, das wie das Roboter-Maskottchen »Roberta« gestaltet ist. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Fertigungsanlage der Zukunft im Modellformat

fischertechnik verdeutlicht Prozesse von Industrie 4.0

Die Lernfabriken von fischertechnik verdeutlichen Prozesse innerhalb einer smarten Fertigung. Ausgestattet mit Sensoren und verbunden mit einer Cloud, lassen sich die Kernthemen digital vernetzter Produktion physisch visualisieren und begreifbar demonstrieren. Auf der SPS Messe, die vom 8. bis 10. November in Nürnberg stattfindet, präsentiert fischertechnik seine Lernfabriken mit Cloud-Anbindung in Halle 4, Stand-Nummer 155.

Mit den fischertechnik Lernfabriken lassen sich Industrie-4.0-Anwendungen simulieren und begreifen. Das Nachstellen der detailgetreuen Prozesse einer zukunftsweisenden Fabrikanlage ermöglicht ein tiefes Verständnis von Vorgängen innerhalb der digitalen Transformation. Dies macht die fischertechnik Lernfabrik zum Mittel der Wahl, um in technischen Ausbildungsgängen wie beispielsweise in der Mechatronik Prozesse in der Fertigung zu verdeutlichen und SPS-Programmierung zu lernen. 

Alle fischertechnik Trainings- und Simulationsmodelle werden fertig gebaut geliefert. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und durch die Montage auf einer stabilen Grundplatte lassen sie sich leicht transportieren und können somit an Berufsschulen, Universitäten, in Ausbildungsbetrieben, aber auch auf Messen oder Veranstaltungen zur Demonstration eingesetzt werden. 

fischertechnik hat hohe Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit. Auch auf Datensicherheit legt der Konstruktionsbaukastenhersteller „Made in Germany“ größten Wert. Die Server für die Cloud befinden sich in Deutschland. Damit wird gewährleistet, dass für die Speicherung der Daten die EU-Datenschutzgrundverordnung eingehalten wird. Persönliche Informationen werden in einem Account mit Passwortzugang geschützt, der den sehr sicheren „OAuth2“ Industrie-Standard verwendet. Auch bei der Datenübertragung an die Cloud wird Wert auf Datensicherheit gelegt: Alle gesendeten Daten werden mit Zertifikaten verschlüsselt übertragen.

Würden Sie abbeißen? KI analysierte mehr als eine Million Verlangen, um die zukunftssichere Milchschokolade für alle Geschmäcker zu kreieren

Wussten Sie, dass es tatsächlich eine Milchschokolade gibt, in der die Verlangen aller vereint sind? Die köstlichsten Wünsche von mehr als einer Million Schokoladenliebhabern wurden mithilfe von künstlicher Intelligenz ausgewertet, um eine Schokolade zu kreieren, die allen schmeckt. Zur Erfüllung der Bedürfnisse und in Reaktion auf steigende Gesundheitsprobleme wurde die Milchschokolade der Zukunft mittels einer einzigartigen Milchpulverlösung kreiert. „The Bar“ ist ein Milchschokoladenkonzept, das die sich ändernden Vorlieben der Schokoladenliebhaber vereint und dabei 30 % weniger Zucker enthält.

Da Milch die Hauptzutat von Schokolade ist, hat sich das finnische Molkerei- und Lebensmittelunternehmen Valio bei der Präsentation des Geschmacks der Zukunft künstliche Intelligenz zunutze gemacht. Die Rezeptur einer neuen von Menschen kreierten Milchschokolade mit dem Namen „The Bar“ basiert auf der KI-Analyse der Gedanken, Verlangen und Geschmacksvorlieben von Milchschokoladenliebhabern auf der ganzen Welt. Valio entwickelte das Zukunftskonzept gemeinsam mit den lokalen Chocolatiers des Unternehmens Kultasuklaa, das heißt auch, dass Valio nicht auf die Herstellung von Schokolade umgestellt hat. „The Bar“ ist ein Nachweis dessen, was die Milchpulverlösung eines Molkereiunternehmens erzielen kann und wie die Zukunft der Milchschokolade aussehen könnte.

„Die Bedürfnisse und Vorlieben der Milchschokoladenliebhaber weltweit befinden sich im Wandel. Ein zunehmendes Bewusstsein für Gesundheitsprobleme wirkt sich auf die Süßwarenindustrie aus und Regierungen weltweit regulieren bereits die Verwendung und den Konsum von Zucker. Dank unserer Valio Bettersweet-Lösung bleibt der Geschmack gleich, trotz reduzierten Zuckeranteil,” sagt Valios Senior Vice President Timo Pajari.

Die Pionierarbeit in der Milchindustrie erfordert kontinuierliches Lernen, wie Technologie in der Produktentwicklung von Milchbestandteilen genutzt werden kann. Vergangenes Frühjahr hat das Unternehmen mithilfe von künstlicher Intelligenz mehr als 1,5 Millionen öffentliche Diskussionen über Milchschokolade in den sozialen Medien aus der ganzen Welt analysiert und hunderte von Menschen zu Ihren Vorlieben bezüglich Schokolade befragt. Die KI wurde von dem finnischen Unternehmen Aiwo Digital in Zusammenarbeit mit dem Consumer Insight-Team von Valio entwickelt.

„Wir wollten die köstlichsten und verborgensten Verlangen von Milchschokoladenliebhabern aufdecken. Durch die Kombination von KI-Fähigkeiten, menschlichem Handwerk und unserem Know-how im Bereich Milchpulver konnten wir die Schokolade der Zukunft kreieren. Die Beobachtungen und Auswertungen von Unterhaltungen auf sozialen Medien haben es uns ermöglicht, Rückschlüsse auf authentische Verbrauchervorlieben zu ziehen”, sagt Pajari.
 

Fünf unterschiedliche Schichten für unterschiedliche Verbraucherverlangen

Die Ergebnisse zeigten leise Signale und aufkommende Milchschokoladen-Trends mit zwei wichtigen Schlussfolgerungen. Erstens gibt es keine einzige Lieblingsschokolade bezüglich Geschmack, Füllung oder Größe, da Verbraucher unterschiedliche Milchschokoladen in unterschiedlichen Situationen genießen möchten. Zweitens möchten Verbraucher sich Milchschokolade mit gutem Gewissen gönnen. Der Geschmack und die Süße sind sehr wichtige Faktoren, allerdings wünschen Verbraucher gleichzeitig eine gesündere Milchschokolade, die auf natürliche Weise weniger Zucker enthält.

Die Rezeptur für eine gesündere Traumschokolade basiert auf den Ergebnissen der KI: fünf unterschiedliche Schokoladensorten mit weniger Zucker. Jede Schokolade unterscheidet sich in Geschmack und Textur, um den unterschiedlichen Verbraucherverlangen zu entsprechen: Hunger, Verlangen, Entspannung oder Freude. Von Biss zu Biss werden neue Empfindungen aufgedeckt und bauen schrittweise aufeinander auf. Das von professionellen Designern entworfene topografische Design der Tafel ermöglicht es, dass die Schichten leicht voneinander getrennt werden können, um sie dann zum richtigen Zeitpunkt genießen zu können.

„Die Schokoladensorten bilden eine neue Alternative zu den herkömmlichen Pralinenschachteln, in der unterschiedliche Schokoladensorten kombiniert werden, anstatt diese voneinander getrennt zu halten. Jede Milchschokoladenschicht ist für unterschiedliche Situationen im Leben gedacht. Neben dem einfachen Milchschokoladengeschmack sind die anderen Schichten mit Nüssen, Kokosnuss und Keks-Crunch versehen“, erklärt Pajari.
 

Die Milchschokolade der Zukunft hat 30 % weniger Zucker bei gleichem Geschmack

Um dem wachsenden Bedürfnis für gesündere und natürliche Milchschokolade gerecht zu werden, enthält „The Bar“ 30 % weniger Zucker als herkömmliche Schokolade und ist zudem laktosefrei. Erzielt wird dies durch die Verwendung von der Valio Bettersweet™-Lösung, die weder den süßen Geschmack noch die Textur der Milchschokolade verändert.

Die Milchpulver-Lösung Valio Bettersweet™ ermöglicht eine natürliche Zuckerreduzierung in jedem Milchschokoladenprodukt, indem sie die Proteine der Milch nutzt und dadurch den Bedarf an zugesetztem Zucker reduziert. Die 30-prozentige Zuckerreduzierung ist nur der Anfang, Valio arbeitet bereits an Lösungen, die das Zusetzen von Zucker vollständig überflüssig machen.

„Wir sehen, dass die Milchschokolade der Zukunft weniger Zucker und nur natürliche Bestandteile enthält, ohne dabei dem bekannten Geschmack zu schaden. Das Konzept „The Bar“ demonstriert, wie unsere Bettersweet-Milchpulverlösung genau das erzielt; wir können jedoch auch KI nutzen, um noch bessere Produkte für die sich ändernden Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher zu schaffen. Wo auch immer sich die Zukunft der Schokolade abspielen wird, mit Valio Bettersweet werden immer bessere Ergebnisse erzielt”, so Pajari.

Erfahren Sie auf Valios Webseite mehr über „The Bar“, das natürliche Rezept, den großartigen Geschmack sowie über das funktionelle futuristische Konzept.

World Robotics Report: “All-Time High” with Half a Million Robots Installed in one Year

IFR presents World Robotics Report 2022 #WorldRobotics

Frankfurt, Oct 13, 2022 — The new World Robotics report shows an all-time high of 517,385 new industrial robots installed in 2021 in factories around the world. This represents a growth rate of 31% year-on-year and exceeds the pre-pandemic record of robot installation in 2018 by 22%. Today, the stock of operational robots around the globe hits a new record of about 3.5 million units.”

“The use of robotics and automation is growing at a breathtaking speed,” says Marina Bill, President of the International Federation of Robotics. “Within six years, annual robot installations more than doubled. According to our latest statistics, installations grew strongly in 2021 in all major customer industries, although supply chain disruptions as well as different local or regional headwinds hampered production.”

Asia, Europe and the Americas – overview

Asia remains the world’s largest market for industrial robots. 74% of all newly deployed robots in 2021 were installed in Asia (2020: 70%).

Installations for the region´s largest adopter China grew strongly by 51% with 268,195 units shipped. Every other robot installed globally in 2021 was deployed here. The operational stock broke the 1-million-unit mark (+27%). This high growth rate indicates the rapid speed of robotization in China.  

Japan remained second to China as the largest market for industrial robots. Installations were up 22% in 2021 with 47,182 units. Japan’s operational stock was 393,326 units (+5%) in 2021.
After two years of declining robot installations in all major industries, numbers began growing again in 2021. Japan is the world´s predominant robot manufacturing country: Exports of Japanese industrial robots achieved a new peak level at 186,102 units in 2021.

The Republic of Korea was the fourth largest robot market in terms of annual installations, following the US, Japan and China. Robot installations increased by 2% to 31,083 units in 2021. This followed four years of declining installation figures. The operational stock of robots was computed at 366,227 units (+7%).

Europe

Robot installations in Europe were up 24% to 84,302 units in 2021. This represents a new peak. Demand from the automotive industry was steady, while demand from the general industry was up by 51%. Germany, which belongs to the five major robot markets in the world, had a share of 28% of total installations in Europe. Italy followed with 17% and France with 7%.

The number of installed robots in Germany grew by 6% to 23,777 units in 2021. This is the second highest installation count ever recorded, following the peak caused by massive investments from the automotive industry in 2018 (26,723 units). The operational stock of robots was calculated at 245,908 units (+7%) in 2021. Exports of industrial robots from Germany were up 41% to 22,870 units, exceeding the pre-pandemic level.

Italy is the second largest robot market in Europe after Germany. The main growth driver between 2016 and 2021 was the general industry with an annual average growth rate of 8%. 
The operational stock of robots was computed at 89,330 units (+14%) in 2021. The 2021 results were driven by catch-up effects and earlier purchases due to a reduction of tax credits in 2022. This created a 65% increase of robot installations to a new record level of 14,083 units in 2021.

The robot market in France ranked third in Europe in 2021 regarding annual installations and operational stock, following Italy and Germany. In 2021, robot installations increased by 11% to 5,945 units. The operational stock of robots in France was calculated at 49,312 units, a 10% increase over the previous year.

In the United Kingdom, industrial robot installations were down by 7% to 2,054 units. The operational stock of robots was calculated at 24,445 units (+6%) in 2021. This is less than a tenth of Germany´s stock. The automotive industry reduced installations by 42% to 507 units in 2021.

The Americas

In 2021, 50,712 industrial robots were installed in the Americas, 31% more than in 2020. This is a remarkable recovery from the pandemic dip in 2020 and the second time that robot installations in the Americas exceeded the 50,000-unit mark, with 55,212 units in 2018 setting the benchmark.

New installations in the United States were up by 14% to 34,987 units in 2021. This exceeded the pre-pandemic level of 33,378 units in 2019 but was still considerably lower than the peak level of 40,373 units in 2018. The automotive industry is still by far the number one adopter with 9,782 units installed in 2021. However, demand had been continuously declining for five years (2016-2021). In 2021 installations were down 7% compared to 2020. Installations in the metal and machinery industry surged by 66% to 3,814 units in 2021, putting this industry into second place in terms of robot demand. The plastic and chemical products industry had 3,466 robots (+30%) newly installed in 2021.  The food and beverage industry installed 25% more robots, reaching a new peak level of 3,402 units in 2021. The robotics industry offers hygienic solutions that experienced growing demand during the Covid-19 pandemic.

Outlook

Rising energy prices, intermediate product prices and scarcity of electronic components are challenging all branches of the global economy. But order books are full and demand for industrial robots has never been higher. In total, global robot installations are expected to grow by 10% to almost 570,000 units in 2022. The post-pandemic boom experienced in 2021 is expected to fade out in 2022. From 2022 to 2025, average annual growth rates in the medium to upper single-digit range are forecast.

Orders for World Robotics 2022 Industrial Robots and Service Robots reports can be placed online. Further downloads on the content are available here.

AGILOX introduces new ODM robot

AGILOX expands its product portfolio with an intelligent dolly mover

With the new AGILOX ODM, the AMR manufacturer is targeting a completely new area of application: the transport of small load carriers.

After AGILOX ONE and AGILOX OCF, now comes AGILOX ODM. The company, which specializes in logistics robots, is adding an autonomous dolly mover to its range of intelligent transport systems controlled by swarm intelligence. AGILOX is thus targeting a completely new area of application: the transport of small load carriers.

AGILOX is expanding its range of Autonomous Mobile Robots (AMRs) with the new Omnidirectional Dolly Mover AGILOX ODM. While the AGILOX ONE is equipped with a scissor lift and the AGILOX OCF has a free lift for load handling, the AGILOX ODM is built on the principle of a dolly mover. This means it can accept loads with a maximum weight of 300 kg to a maximum lifting height of 250 mm and transport them to their destination. The intelligent AMR concept with AGILOX X-SWARM technology thus opens up new areas of application and other industry segments because small load carriers (such as totes), which the new AGILOX ODM is designed to transport, are widely used, especially in the electronics and pharmaceutical industries.

Details of the new AGILOX ODM
With the AGILOX ODM, AGILOX has brought new thinking to the concept of Automated Guided Vehicles: The compact vehicle travels autonomously and navigates freely on the production floor or in the warehouse, perfectly ensuring the in-house material flow. Just like AGILOX ONE and AGILOX OCF, AGILOX ODM uses an omnidirectional drive concept. This allows it to travel transversely into rack aisles as well as turn on the spot, enabling it to maneuver even in the tightest of spaces. The lithium iron phosphate (LiFePO4) accumulator ensures short charge times and long operating cycles.

“AGILOX is a brand that has built a strong foundation with the AGILOX ONE and the AGILOX OCF. With the new AGILOX ODM, we remain true to our brand DNA while simultaneously targeting the transport of small load carriers to support our growth plan to become the world’s leading AMR provider,” says Georg Kirchmayr, CEO of AGILOX Services GmbH.

The AGILOX advantage
With the new AGILOX ODM, customers can benefit from all the advantages of same proven X-SWARM technology as in AGILOX ONE and AGILOX OCF: the unique advantages of an (intra-)logistics solution designed from the ground up.

Since AGILOX AMRs have no need for a central control system and can orient to the existing contours with millimeter precision, this eliminates time-consuming and costly modifications to the existing infrastructure. Autonomous route-finding also enables the vehicles to avoid obstacles unaided. If it is not possible to get past the detected obstacle due its size or the available clearance, the AMRs calculate a new route within seconds to reach their destination as quickly as possible. For customers, this means maximum freedom in their existing processes, because they do not have to adapt to the Autonomous Mobile Robot system. Instead, the system adapts to the customer’s processes. Furthermore, fully autonomous routing ensures a safe workflow – even in mixed operations.

Plug & Perform commissioning of the intelligent intralogistics solutions and the absence of a master computer or navigation aids also saves AGILOX customers from doing tedious alteration work in advance. Once the logistics robots have been put into operation, they organize themselves according to the (decentralized) principle of swarm intelligence, i.e. they exchange information several times a second to enable the entire fleet to calculate the most efficient route and prevent potential deadlocks before these can occur. The customer thus benefits from a system that constantly runs smoothly, with no downtime. Time-consuming coordination of vehicles by the customer is also a thing of the past thanks to AGILOX X-SWARM technology. For the customer, this means flexibility, because it lets them expand the vehicles‘ area of operation within just a few minutes. It also means that it is very easy to relocate an AGILOX AMR to be used temporarily in other areas of the company areas or its subsidiaries. Since AGILOX vehicles can also communicate with other machines or the building infrastructure by means of IO boxes, even rolling doors or multiple floors are no problem for the AMRs. So, this too means that customers enjoy maximum flexibility in the organization of their production processes.

Another major advantage comes from mixed operation of the AGILOX fleet in a “swarm”. The smaller AGILOX ONE and ODM series vehicles can then, for example, feed the assembly workstations or e-Kanban racks, while the AGILOX OCF vehicles transport the pallets. This can easily be done because AGILOX AMRs all use the same control and WiFi infrastructure.

http://www.agilox.net